Münchener Bienen-Zeitung, Volumen25

Portada
1903

Dentro del libro

Otras ediciones - Ver todas

Términos y frases comunes

Pasajes populares

Página 370 - Habe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin Und leider auch Theologie Durchaus studiert, mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor, Und bin so klug als wie zuvor!
Página 300 - Fleisch m ann's, dass die Entwicklung unbefruchteter Eier bei den Bienen bewiesen sei. Ohne jeden Zweifel ist aber diese Parthenogenesis der Bienen eine mangelhaft begründete und sehr wahrscheinlich unrichtige Hypothese. Wenn man an diese glaubt, muss mau gleichzeitig eine Reihe von Thatsachen zugeben, die im höchsten Grade zweifelhaft erscheinen : 1.
Página 301 - W ei sm an n ausgeführten mikroskopischen Untersuchungen scheinen ja auch nicht ganz negativ ausgefallen zu sein. Ein Beweis für die Parthenogenesis würde gegeben sein, wenn es gelänge, ein als unbefruchtet vorausgesetztes, soeben von dem Bienenweibchen abgesetztes Ei durch künstliche Benetzung mit dem Samen der Drohne zum weiblichen Geschlecht zu zwingen. Dieser Versuch ist nicht gemacht und wird schwerlich gelingen.
Página 257 - Pflunzensäften stammende und in den Wachszellen abgelagerte natürliche Erzeugnis der Honigbiene. Honig darf verkauft werden als Waben , Schleuder-, Leck- und Seimhonig. § 2. Unter dem Namen Honig und seinen Zusammensetzungen dürfen nicht in den Handel gebracht werden alle Erzeugnisse, die aus anderen Stoffen mit oder ohne Zusatz von Honig künstlich hergestellt sind, oder diejenigen Aus Scheidungen der Bienen, die durch Füttern derselben mit Zucker und anderen Surrogaten gewonnen werden.
Página 301 - Partheriogenesis" nur die Entwicklung von Männchen, niemals von Weibchen ermöglicht, führt sie umgekehrt bei den Psychiden nur zur Bildung von Weibchen und niemals zu der von Männchen. Diese widerspruchsvollen Räthsel verschwinden durch meine Erklärung. Das Vorkommen von Hermaphroditismus ist ja bei Bienen und Schmetterlingen beobachtet. Die Parthenogenesis der Bienen, Schmetterlinge usw ist also ein bis jetzt dunkles Räthsel, dessen Lösung noch viele Arbeit nöthig macheu wird.
Página 300 - Liegt es nicht nahe, zu schliessen, dass die andere Hälfte der Potenz in dem Bienenweibchen steckt, welche den männerzeugenden Hoden besitzt, also Hermaphrodit ist? Dass dieser Hode des Bieneuweibchens bis jetzt unerkannt blieb, liegt wohl daran, dass seine Zellen keine Samenfäden erzeugen, die ja keine notwendige Form des männlichen Zeugungsstoffes bilden. Dieser Dimorphismus desselben bei Drohnen und Bienenweibchen wird auch mit einer Verschiedenheit des Befruchtungsvorganges verknüpft sein;...
Página 301 - Bieneuweibchen abgesetztes Ei durch künstliche Benetzung mit dem Samen der Drohne zum weiblichen Geschlecht zu zwingen. Dieser Versuch ist nicht gemacht und wird schwerlich gelingen. — Aber ferner: Während bei den Bienen durch geschlechtliche Zeugung kein Männchen, soll bei den Psychiden (Schmetterlingen) umgekehrt kein Weibchen gebildet werden können. Während bei den Bienen die „Parthenogenesis...
Página 253 - Charakteranlage, sich in das Gebiet der romanhaften Phantasterei zu flüchten, um sich wenigstens auf diese Weise in den Wahn erfolgreicher Tätigkeit einzuwiegen. Ich rate daher allen Bienenzüchtern, seine Aufsätze ruhig bei Seite zu legen, und der Lehre unseres hochverehrten Meisters Dzierzon zu vertrauen, welcher durch Beobachtungsgabe und Scharfsinn dem Herrn Dickel weit überlegen ist!
Página 253 - Gier einer begatteten Königin ist durch die Freiburger Untersuchungen direkt widerlegt. Dickel ist gezwungen, einen unsichtbaren Befruchtungsstoff anzunehmen, der in Nebelkuckucksheim zu finden sein mag. 2. Die Anlage zur männlichen Formbildung im Ei, sowie die Anlage zur weiblichen Formbildung im Samenfaden sind leere Worte. Keine direkte Beobachtung spricht zu ihren Gunsten. 3. Die Flüssigkeiten zur geschlechtlichen Bestimmung der Bieneneier und die volumbestimmende Substanz sind eine frei aus...
Página 300 - S amen können niemals Männchen gezeugt werden. Die geschlechtliche Zeugung vermag bei den Bienen keine männliche Nachkommenschaft zu erzielen. 3. Die männlichen Bienen (Drohnen) können niemals männliche, aber aussehliesslich weibliche Nachkommenschaft erzeugen.

Información bibliográfica