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IV. Kap. Das Gold.

29-44

V. Kap. Das Silber.

45-57

VI. Kap. Das Kupfer und seine Legierungen (Bronze,

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IX. Kap. Altindogermanische Waffen und Werkzeuge
X. Kap. Ergebnisse: Die Metalle in ihrer historischen Auf-
einanderfolge

100-116

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116-120

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Nachträge und Berichtigungen zu Abh. I-IV .

530-532

Wörterverzeichnisse der idg. Sprachen zu Abh. III u. IV (II. Teil) 533-559

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I. Kapitel.

Die Anfänge der linguistisch-historischen Forschung.

Die Anschauungen des XVIII. Jahrhunderts über die sprachlichen und ethnographischen Verwandtschaftsverhältnisse der Völker lassen sich in ihrer Gesamtheit nirgends besser übersehen als in den zahlreichen Schriften, die einen der gelehrtesten und namhaftesten Sprachforscher dieser Zeit, Johann Christoph Adelung, zum Verfasser haben. Sein Hauptwerk, Mithridates oder allgemeine Sprachenkunde (1806-16, von Teil II an aus Adelungs Papieren von J. S. Vater fortgesetzt, 3 Bände Berlin), das an der Grenzscheide älterer und neuerer Sprachwissenschaft steht, kann als eine methodischere und gründlichere Weiterführung der schon von Leibniz angeregten und in dem Petersburger Wörterbuch der Kaiserin Katharina zuerst zur Ausführung gekommenen Idee eines Universal-Glossariums bezeichnet werden, dem der für die damals fast ausschliesslich im Dienste der Ethnologie stehende Sprachforschung charakteristische Gedanke zu Grunde liegt, durch eine Vergleichung der Sprachen das gegenseitige Verhältnis der Völker zu ergründen. Aber nicht, wie es im Petersburger Wörterbuche und sonst geschehen war, werden hier als Massstab dieser Vergleichungen Sammlungen einzelner Wörter, gegen die Adelung seine ernsten Bedenken nicht verhehlt (vgl. Vorrede p. VIII), herangezogen, sondern auf Grund der reichlich vorhandenen Sammlungen1) wird das Vater Unser in beinahe fünfhundert Sprachen und Mundarten" als Sprachprobe gegeben; denn nur an der Hand eines zusammenhängenden Stückes menschlicher Rede könne man in den Gang und Geist und, worauf es besonders ankomme, in den inneren und äusseren Bau einer Sprache eindringen (vgl. p. XII).

1) Der erste, der auf den Gedanken kam, das V. U. als Sprachprobe zu benutzen, war J. Schildberger um 1477. Über die Sammlungen des V. U. vgl. Mithridates I, 646 f.

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